Entwicklung innovativer Pflanzenschutz-Lösungen im Centre for CHAP

Bayer ist neues Mitglied im Konsortium des Centre for Crop Health and Protection. Gemeinsam richten die Partner ihr Augenmerk auf die Pflanzengesundheit – mit dem Ziel, die Produktivität in der Landwirtschaft zu erhöhen.

Bayer ist neues Mitglied im Konsortium des Centre for Crop Health and Protection (Zentrum für Pflanzengesundheit und Pflanzenschutz, CHAP). CHAP ist ein internationales Zentrum für Innovationen im Bereich Pflanzenschutz, das staatliche Forschungsinstitute und Privatunternehmen zusammenbringt und seinen Sitz auf dem National Agri-Food Innovation Campus im nordenglischen Sand Hutton hat. Gemeinsam richten die Partner ihr Augenmerk auf die Pflanzengesundheit – mit dem Ziel, die Produktivität in der Landwirtschaft zu erhöhen. Damit adressiert die Partnerschaft einen wesentlichen Aspekt der Ernährungssicherheit.

Die Ursachen für geringe Produktivität im Agrarbereich sind komplex. Ein erheblicher Faktor ist der Ertragsverlust auf dem Feld aufgrund mangelnder Pflanzengesundheit. Daher will CHAP zusammen mit den Partnern neue, dauerhafte Lösungen zur Verbesserung der Pflanzengesundheit und des Pflanzenschutzes auf den Weg bringen. Dies umfasst die Anwendung der besten verfügbaren Verfahren in der Wissenschaft sowie die Entwicklung von neuen Ansätzen.

„Wir freuen uns auf die Partnerschaft mit CHAP und verfolgen dabei das klar definierte Ziel, Lösungen zur Unterstützung von Landwirten für unterschiedliche Herausforderungen zu finden – wie Unkraut- und Krankheitsresistenzen, die Auswirkungen des Klimawandels und die Notwendigkeit, Ernteausfälle in der Landwirtschaft zu verringern“, erklärte Dr. Adrian Percy, Leiter Research and Development bei der Bayer-Division Crop Science.

Dr. Arnd Nenstiel, Leiter Agricultural Policy & Stakeholder Affairs bei Crop Science, betonte: „Durch diese Zusammenarbeit können wir gemeinsam Lösungen entwickeln – mit Lebensmittelhändlern und -verarbeitern, Agrarwissenschaftlern sowie Forschungseinrichtungen.“

„Mit Bayer als neuem Partner ergeben sich für CHAP vielversprechende Möglichkeiten“, sagte Adrian Barraclough, Operating Officer bei CHAP. „Das Fachwissen und die Erfahrung von Bayer werden nicht nur unser Angebot im Bereich Pflanzenschutz stärken, sondern auch die Entwicklung von Lösungen für die Landwirtschaft weltweit fördern.“

Dr. Richard Schmuck, Leiter Environmental Safety bei Crop Science, ergänzte: „CHAP gewährt unserem Unternehmen frühzeitig Zugang zu verschiedenen innovativen Forschungseinrichtungen und fördert die Entwicklung von risikobasierten regulatorischen Rahmenbedingungen.“

Das Centre for Crop Health and Protection (CHAP) wurde im April 2016 ins Leben gerufen, nachdem im Rahmen der langfristigen Strategie der britischen Regierung zur Innovationsförderung in der Landwirtschaft mehr als 21 Millionen Britische Pfund an staatlicher Förderung zugesichert worden waren. Das Zentrum soll Fachwissen, Erfahrungswerte und Ressourcen von Großbritanniens bedeutendsten Forschungsorganisationen und Branchenführern bündeln.

Zu den Konsortialpartnern aus Großbritannien zählen Farmcare, Frontier Agriculture, Dow AgroSciences, Tesco, Stockbridge Technology und Unilever; außerdem das Agriculture and Horticulture Development Board (AHDB), das Centre for Agriculture and Biosciences International (CABI), die Universität Cranfield, FERA Science Ltd., die Universität Newcastle, ADAS UK Ltd., das Met Office, die Universität Warwick, Campden BRI und Rothamsted Research.