Bayer Absolventenpreis Wuppertal für die beste Masterarbeit verliehen

Zum vierten Mal wurde an der Bergischen Universität der „Bayer Absolventenpreis Wuppertal“ für Master-Studierende der Naturwissenschaften verliehen.

„Ich war total überrascht, als ich von der Auszeichnung erfuhr, bin aber sehr stolz, einen solchen Preis bekommen zu haben“, sagte Biallas, der am Montagnachmittag im Rahmen des international besetzten Chemie-Kolloquiums der Wuppertaler Uni geehrt wurde. Prof. Dr. Joachim Mittendorf, Abteilungsleiter innerhalb der Medizinischen Chemie, überreichte stellvertretend für Bayer Wuppertal die Trophäe sowie das Preisgeld. „Es ist mir eine große Freude, Ihnen diesen Preis zu verleihen“, sagte Mittendorf, der zudem die jahrzehntelange gute wissenschaftliche Zusammenarbeit zwischen Chemikern der Bayer AG und der Bergischen Universität Wuppertal lobte.

Das Professoren-Gremium der Uni hatte sich im Vorfeld einstimmig für Phillip Biallas entschieden, der in ihren Augen eine herausragende Masterarbeit mit dem größten Eigenteil geschrieben hatte und sich so gegen zwei Konkurrenten durchsetzte. „Du hast diese Anerkennung verdient“, sagte Laudator Prof. Dr. Stefan F. Kirsch, Lehrstuhlinhaber für Organische Chemie an der Bergischen Uni. „Du hast fleißig gearbeitet, zudem viel Enthusiasmus und Kreativität einfließen lassen.“

Der 25-Jährige, der bereits promoviert, hatte seine Masterarbeit zum Thema „Aufbau und Reaktivität von 1,3-Dicarbonylen mit Heteroatomen an 2-Position“ geschrieben. Darin beschäftigte er sich mit dem Aufbau kleiner Moleküle, die einen außergewöhnlich hohen Stickstoffanteil aufweisen und neue Anwendungen als hochfunktionalisierte bzw. energiereiche Materialien erwarten lassen.