Start des Ausbildungsjahrs 2018

Neuer Bewerberrekord bei Bayer

731 junge Menschen starten bei Bayer ins Berufsleben / Erste Geflüchtete hat ihre Ausbildung erfolgreich beendet / Digitalisierung hält Einzug in der Ausbildung

Bayer-Personalvorstand Dr. Hartmut Klusik (links) und Gesamtbetriebsratsvorsitzender Oliver Zühlke (rechts) übergaben den ersten Auszubildenden persönlich ihre Tablet-Computer. zoom
Bayer-Personalvorstand Dr. Hartmut Klusik (links) und Gesamtbetriebsratsvorsitzender Oliver Zühlke (rechts) übergaben den ersten Auszubildenden persönlich ihre Tablet-Computer.

Leverkusen, 4. September 2018 – Das Interesse von jungen Menschen an einer Berufsausbildung im Bayer-Konzern ist so groß wie nie zuvor. Für die 731 Ausbildungsplätze (Vorjahr 746), die das Life-Science-Unternehmen in diesem Jahr bundesweit vergibt, haben sich mehr als 18.000 Schulabgängerinnen und Schulabgänger beworben. Das sind noch einmal über 200 Bewerbungen mehr als im bisherigen Rekordjahr 2017, als sich insgesamt rund 17.800 Jugendliche um eine Ausbildung im Bayer-Konzern beworben hatten.

„Wir freuen uns sehr über den erneuten Bewerberrekord, denn er belegt eindrucksvoll, wie groß das Interesse junger Menschen an Bayer und einer Ausbildung bei uns ist“, erklärt Bayer-Personalvorstand Dr. Hartmut Klusik zu Beginn des neuen Ausbildungsjahres. Das anhaltend starke Interesse an einer Berufsausbildung bei Bayer bestätigt die Ergebnisse des diesjährigen „Schülerbarometers“ des Trendence-Instituts. In der landesweiten Befragung von 20.000 Schülerinnen und Schülern erzielte Bayer diesmal die beste Platzierung der vergangenen zehn Jahre und ist erneut das mit Abstand beliebteste Unternehmen der Chemie- und Pharmabranche. Unter angehenden Naturwissenschaftlern ist Bayer ausweislich des diesjährigen „Absolventenbarometers“ ebenfalls der begehrteste Arbeitgeber in Deutschland. Und laut dem jährlichen Arbeitgeber-Ranking des „Focus“ gehört Bayer auch in diesem Jahr zu den drei besten Arbeitgebern Deutschlands. In der Branche „Chemie und Pharma“ wurde Bayer in der Umfrage abermals zum besten Arbeitgeber des Landes gewählt.
Die 731 neuen Auszubildenden dieses Jahres starten in einer der Divisionen und Tochtergesellschaften von Bayer im gesamten Bundesgebiet in ihr Berufsleben. Allein am Hauptsitz in Leverkusen beginnen in diesen Tagen 284 Jugendliche ihre Ausbildung. Weitere große Ausbildungsstandorte sind Dormagen mit 134, Berlin mit 80, Wuppertal-Elberfeld mit 74 und Bergkamen mit 47 Berufsstartern. Zur Begrüßung lädt das Unternehmen auch in diesem Jahr den gesamten Ausbildungsjahrgang zu einem Bundesliga-Spiel von Bayer 04 Leverkusen in die BayArena bzw. ins Berliner Olympiastadion ein.

Bayer setzt auch in diesem Ausbildungsjahr sein traditionelles Engagement zugunsten benachteiligter Jugendlicher fort. Insgesamt 105 junge Menschen werden an den Niederrheinstandorten im Starthilfe-Programm des Unternehmens ein Jahr lang intensiv auf eine spätere Ausbildung in einem gewerblich-technischen Beruf vorbereitet. In der Ausbildungsinitiative Rheinland (AIR), über die Bayer in Zusammenarbeit mit kleineren Firmen und lokalen Handwerksbetrieben seine überbedarfliche Ausbildung koordiniert, starten diesmal an vier Standorten insgesamt 69 Jugendliche in das Berufsleben.

Erste Geflüchtete beendet ihre Ausbildung, 28 Flüchtlinge starten in den Beruf

Bayer richtet seit dem Herbst 2015 in Leverkusen und bis vor kurzem auch in Berlin regelmäßig mehrmonatige Aufbaukurse zur Berufsorientierung für junge Flüchtlinge aus. Mit ihnen haben inzwischen mehr als 350 Migranten ihre deutschen Sprachkenntnisse substanziell verbessert und erste Einblicke in das Berufsleben in Deutschland erhalten. Nachdem im vergangenen Jahr bundesweit bereits zehn Flüchtlinge bei Bayer mit einer regulären Berufsausbildung begonnen hatten, starten in diesem Jahr an den Standorten in Berlin, Wuppertal-Elberfeld und Leverkusen insgesamt 28 junge Migranten bei Bayer in den Beruf.

In Berlin, wo im Rahmen der Unternehmensinitiative „Integration Now“ gleich 20 Flüchtlinge eine Ausbildung beginnen, hat vor wenigen Tagen die erste Geflüchtete ihre Ausbildung bei Bayer abgeschlossen. Die 25-jährige Saeede Hashemi aus Afghanistan hat nach ihrem sechsmonatigen Aufbaukurs eine Ausbildung zur Produktionsfachkraft Chemie absolviert und ist nach ihrem erfolgreichen Abschluss vom Unternehmen übernommen worden. Zusätzlich haben sich in Leverkusen, Wuppertal und Bergkamen insgesamt 22 Flüchtlinge erfolgreich für die Starthilfe beworben. Die neun Teilnehmer in Wuppertal hatten dort zuvor den zweiten Durchgang des sechsmonatigen Aufbaukurses „Restart Your Future“ absolviert.

„Dass jetzt die erste Geflüchtete ihre Ausbildung bei uns erfolgreich abgeschlossen hat und übernommen werden konnte, ist ebenso wie die Einstellung von insgesamt 50 weiteren Flüchtlingen in Ausbildung und Starthilfe ein toller Erfolg für unsere Initiativen zugunsten junger Migranten. Nach knapp drei Jahren bestätigt sich, dass unser früh verfolgter Ansatz einer Kombination von gezielter Sprachförderung und praktischer Berufsorientierung eine erfolgreiche Strategie zur Integration von Flüchtlingen in den deutschen Arbeitsmarkt ist“, erklärt Georg Müller, Bayer-Personalchef für Deutschland.

Digitalisierung und vernetzte Produktion wird Ausbildungsinhalt

Die fortschreitende Digitalisierung der Arbeitswelt spiegelt sich zunehmend auch in der Berufsausbildung wider. So werden alle rund 320 neuen Auszubildenden in den großen Konzerngesellschaften der Bayer AG in diesem Jahr erstmals mit Tablet-Computern ausgestattet, mit denen sie während ihrer Ausbildung über eine eigens eingerichtete Lern-Cloud wichtige Ausbildungsinhalte erarbeiten können. In der Ausbildung zum Chemikanten, dem weiterhin wichtigsten Produktionsberuf im Bayer-Konzern, erlernen die rund 70 neuen Auszubildenden nach der in der Ausbildungsordnung neu geschaffenen Wahlqualifikation „Digitalisierung und vernetzte Produktion“ ab diesem Jahr den selbständigen Umgang mit digitalen Systemen. Die Inhalte der neuen Wahlqualifikation sind von Ausbildungsfachleuten der Bayer AG mitentwickelt worden.

„Wir als Betriebsrat begrüßen es ausdrücklich, dass wir die für die fortschreitende Digitalisierung erforderlichen Kompetenzen künftig bereits in der Ausbildung vermitteln“, sagt Oliver Zühlke, Vorsitzender des Gesamtbetriebsrats der Bayer AG, der bei der Begrüßung des neuen Ausbildungsjahrgangs gemeinsam mit Personalvorstand Klusik die ersten Tablets an die Auszubildenden überreichte.

Bayer wirbt mit der Arbeitgebermarke „Passion to innovate | Power to change" insbesondere um Schulabgänger sowie Hochschulabsolventen aus den MINT-Bereichen (Mathematik, Informatik, Natur- und Technikwissenschaften). „Die naturwissenschaftlich-technischen Schlüsselqualifikationen sind für Innovationen und damit für die Zukunft unseres Unternehmens von entscheidender Bedeutung“, betont Klusik. Bayer ist mit seinem Personalmarketing auf allen wichtigen Social Media-Plattformen sowie auf zahlreichen Rekrutierungsmessen vertreten und steht in engem Kontakt mit Schulen und Hochschulen, fördert talentierte Absolventen und unterstützt zahlreiche Schulprojekte.

Über Bayer
Bayer ist ein weltweit tätiges Unternehmen mit Kernkompetenzen auf den Life-Science-Gebieten Gesundheit und Agrarwirtschaft. Mit seinen Produkten und Dienstleistungen will das Unternehmen den Menschen nützen und zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen. Gleichzeitig will der Konzern Werte durch Innovation, Wachstum und eine hohe Ertragskraft schaffen. Bayer bekennt sich zu den Prinzipien der Nachhaltigkeit und handelt als „Corporate Citizen“ sozial und ethisch verantwortlich. Im Geschäftsjahr 2017 erzielte der Konzern mit rund 99.800 Beschäftigten einen Umsatz von 35,0 Milliarden Euro. Die Investitionen beliefen sich auf 2,4 Milliarden Euro und die Ausgaben für Forschung und Entwicklung auf 4,5 Milliarden Euro. Weitere Informationen sind im Internet zu finden unter www.bayer.de

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Diese Presseinformation kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung von Bayer beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Bayer in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der Bayer-Webseite www.bayer.de zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.