Starthilfe-Programm

Einsatz für benachteiligte Jugendliche

Bildungsprogramm des Bayer-Konzerns feiert Jubiläum: Starthilfe fördert seit 25 Jahren junge Menschen mit Bildungsdefiziten und macht sie fit für die Berufsausbildung.

Seit 1988 vermittelt Bayer mit dem einjährigen Starthilfe-Programm schwächeren und sozial benachteiligten Jugendlichen wichtige berufliche Schlüsselqualifikationen. Im Mittelpunkt des Programms stehen der Ausgleich schulischer Defizite sowie die Förderung von Teamfähigkeit und Sozialkompetenz. In den 25 Jahren haben rund 1.500 Jugendliche das Starthilfe-Programm absolviert. 80 Prozent von ihnen haben anschließend eine reguläre Ausbildung in einem technischen oder naturwissenschaftlichen Beruf begonnen.

 

Video 25 Jahre Starthilfe-Programm von Bayer


 

 

Selbstständiges Lernen in Theorie und Praxis

 

Das Starthilfe-Programm nahm 1988 mit fünf Teilnehmern in Dormagen seinen Anfang. Im Jahr 2013 wurden von Bayer insgesamt 122 Jugendliche in die Berufsvorbereitung aufgenommen, davon 38 in Dormagen, 34 in Krefeld-Uerdingen, 29 in Leverkusen, 15 in Brunsbüttel und sechs in Wuppertal-Elberfeld. Die Jugendlichen erhalten innerhalb eines Jahres konkrete Anleitungen zum selbstständigen Lernen in Theorie und Praxis. Praktische Tätigkeiten in Labor und Werkstatt vermitteln Einsichten in die Arbeitsmethoden und fördern den Teamgeist. Die Kreativität der Teilnehmer wird in der Kunstwerkstatt durch Malen, Zeichnen und Plastinieren gefördert. Auch der Schulunterricht kommt nicht zu kurz: An zwei Wochentagen stehen unter anderem Deutsch, Mathematik, Wirtschaftslehre und Chemie auf dem Stundenplan.


Qualifizierte Facharbeiter von großer Bedeutung

 

Der demographische Wandel und der damit verbundene Rückgang der Zahl ausbildungsberechtigter Jugendlicher, der Trend zu höheren Bildungsabschlüssen und das abnehmende Interesse von Abiturienten an einer betrieblichen Ausbildung im Vergleich zu einem Hochschulstudium erhöhen den Bedarf für berufsvorbereitende Maßnahmen für schwächere Schulabgänger. Unternehmen sind auch in Zukunft auf gut qualifizierte Facharbeiter angewiesen. Daher wird es für sie darum gehen, das gesamte Potenzial des Arbeitsmarktes auszuschöpfen und jedem ausbildungswilligen Jugendlichen – ungeachtet von Schulabschluss und Noten – eine Chance auf eine qualifizierte Berufsausbildung zu eröffnen. Vor diesem Hintergrund ist die Einrichtung der Starthilfe im Jahr 1988 eine sehr weitsichtige Initiative gewesen.


Durch Starthilfe zum Ausbilder

 

Darius Duda ist einer, der es Dank des Starthilfe-Programms geschafft hat. Er ist heute selbst Ausbilder für naturwissenschaftliche Berufe. Ein Video stellt ihn und seine Geschichte vor:

 

Darius Duda's Starthilfe-Geschichte